Einleitung zum Thema Bachblüten – Bachblütenessenzen


Angeregt durch ein tolles Buch über Naturheilkunde bei Katzen, beschloss ich den Bereich über Bachblüten in Kurzform hier niederzuschreiben und zur Verfügung zu stellen.
Dieser Überblick ist nur als Anregung zu sehen und ist in keiner Weise vollständig.
Viele von Ihnen, die bereits Erfahrung mit Bachblüten haben, werden schnell in der Tabelle die Blüten und entsprechenden Anwendungsbereiche nachlesen können. Für alle, die interessiert sind und noch nie etwas mit Bachblüten zu tun hatten, ist es vielleicht eine Anregung, den eigenen Wehwehchen und denen ihrer Katzen einmal etwas anders zu begegnen.
Ihnen soll auch auf diesem Weg eine eventuelle Scheu vor etwas Neuem genommen werden.

 
Was sind Bachblüten?

Die Blüten bestimmter Bäume und Sträucher werden zur höchsten Blütezeit an bestimmten Plätzen gesammelt  in Quellwasser gelegt und der Sonne ausgesetzt. Dadurch überträgt sich laut Bach die Energie der Blüten auf das Wasser. Das Wasser wird später mit Alkohol haltbar gemacht und kann so verwendet werden. Diese Blütenessenzen können Sie dann auch als fertige Mischungen in Ihrer Apotheke oder bei verschiedenen Anbietern erwerben.

Wer entdeckte die Wirkung der Bachblüten?


Die Bachblüten-Therapie wurde von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach (geb.1886) erforscht und entwickelt. Bach vertrat die Meinung, dass die gebundene Energie von Blüten eine regulierende Wirkung auf psychische Zustände des Menschen hat.
Vor seiner Entdeckung der Blütenessenzen führte Bach im Zentrum vom London zwei gutgehende Arztpraxen. Im Jahr 1928 gab Bach aber seine Praxen auf, vernichtete alle Unterlagen und durchstreifte die Landschaften von Südengland und Wales, wo er auch die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Erst im Herbst 1935 waren alle 38 Blütenessenzen, die er auf seinen Reisen und Wanderungen intuitiv entdeckte, komplett..

Wie viele Bachblüten gibt es?


Es existieren insgesamt 38 Blütenessenzen jeweils passend zu den 38 Gemütszuständen des Menschen, die es nach Bach gibt.
Bekannt geworden ist eine Mischung von bestimmten Zuständen und damit von Blütenessenzen in Notsituationen, die sogenannten Notfalltropfen, im Original Rescue Remedy. Die meisten Rezepturen werden mit Alkohol oder Essig gebrauchsfertig gemacht, was für unsere Katzen nicht zu empfehlen ist. Daher träufelt man nur einen oder wenige Tropfen Bachblüten auf einen Eierbecher voll Wasser. Diese Mischung träufelt man der Katze äußerlich auf die Stirn und die Pfoten. Man kann ihr auch zusätzlich etwa einen ml voll von dem Wasser mit den Bachblütentropfen ins Mäulchen geben, besser jedoch ist es, ihr einige Tropfen der Blütenessenzen ins Trinkwasser zu geben.

Rescue Remedy:

Zu diesen Notfalltropfen sei gesagt, verwende sie wie der Name schon vorgibt bitte immer nur im Notfall.

So nun eine Auflistung aller 38 Blüten und ihren Wirkungsbereichen alphabethisch sortiert.

Die Blüte

Wie verhält sich meine Katze

 1. Agrimony (Odermennig)

ruheloses, überdrehtes Verhalten Widersprüchlichkeit

 2. Aspen (Espe oder Zitterpappel)

Unbestimmte Ängste unruhig, Reisekrankheit

 3. Beech (Rotbuche)

intolerant, sehr kritisch, Unsauberkeit

 4. Centaury (Tausendgüldenkraut)

Willensschwach unterwürfig

 5. Cerato (Bleiwurz oder Hornkraut)

Unsicherheit, Wankelmut

Findet keinen Mittelweg

6. Cherry-Plum (Kirschpflaume)

Angst, Wutanfall

7. Chestnut Bud (Knospe der Roßkastanie)

Unfähig aus Fehlern zu lernen, Husten,

 8. Chicory (Wegwarte)

besitzergreifend, übermäßig beschützend

 9. Clematis (Weiße Waldrebe - Greisenbart)

Tagträumer, kein Interesse an der Außenwelt, Abwehrsteigerung

10. Crab Apple (Holzapfel)

Gefühl der Minderwertigkeit, zwanghaftes Verhalten

11. Elm (Ulme)

Verzagt, erschöpft

12. Gentian (Herbstenzian)

Leicht zu entmutigen, fehlende Zuversicht

13. Gorse (Stechginster)

Pessimist, hoffnungslos

14. Heather (Heidekraut)

Angst vor Alleinsein, Selbstherrlich

15. Holly (Stechpalme)

Übellaunig, Eifersucht, Neid

16. Honeysuckle (Geißblatt)

Heimweh, nur zurückschauen, Sehnsüchte, Nahrungsverweigerung

17. Hornbeam (Weißbuche oder Hainbuche)

Müde, antriebslos

18. Impatiens (Drüsentragendes Springkraut)

Ungeduldig, Impulsiv

19. Larch (Lärche)

Minderwertigkeitsgefühl auf Misserfolg warten

20. Mimulus (Gefleckte Gauklerblume)

Phobien, Angst vor allem

21. Mustard (Wilder Senf)

Schwermütig, Melancholie, Depression Fellbeißen, Wundlecken

22. Oak (Eiche)

Körperlich und seelisch völlig matt

23. Olive

Ausgelaugt, hohes Schlafbedürfnis

24. Pine (Schottische Kiefer)

Minderwertigkeitsgefühl

25. Red Chestnut (Rote Kastanie)

Umtriebig, immer beschützen wollen Übereifer

26. Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen)

Erschöpfung Panik z.B. nach Unfall

27. Rock Water (Wasser aus heilkräftigen Quellen)

Extrem, unflexibel will sich nicht berühren lassen, Krämpfe

28. Sclerantus (Einjähriger Knäuel)

Unsicher, sich nicht entscheiden können,

29. Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern)

Trauma, Schock, Trennung, Verletzung körp. und seelisch

30. Sweet Chesnut (Edel oder Esskastanie)

Hoffnungslos, Seelenqualen

31. Vervain (Eisenkraut)

Übereifer, die eigenen Kräfte überschätzen und somit übersteigen

32. Vine (Weinrebe)

Ein kleiner Tyrann sehr dominant

33. Walnut (Walnuss)

Benötigt Hilfe bei Veränderungen kann sich nicht anpassen

34. Water Violet (Sumpfwasserfeder)

Distanziert, arrogant, zurück gezogen

35. White Chestnut (Rosskastanie oder weiße Kastanie)

dreht sich im Kreis kann nicht abschalten, kann keine alten Verhaltensmuster aufgeben

36. Wild Oat (Waldtrespe)

Unzufrieden, unschlüssig,

37. Wild Rose (Heckenrose, Zaunrose, Weinrose, Apfelrose)

fehlende Motivation, mangelndes Interesse

38. Willow (Gelbe Weide)

Selbstmitleid, schnell beleidigt, groll verbittert

 


Empfehlung zur Anwendung der Bachblüten

- Wasserglasmethode  - Wassernapf  Für die Anwendungen reicht es aus, wenn man die Tropfen im Wassernapf über den Tag verteilt anbietet. Die Dosis beträgt je nach Größe der Katze 1-3 Tropfen zwei bis viermal täglich.

- Pipette Natürlich können die Tropfen auch mit einer Pipette direkt ins Mäulchen gegeben werden.

- Körper Haben sie gerade keine Pipette zur Hand können sie auch die Tropfen auf die Pfoten oder die schmerzenden Stellen geben und einmassieren. Die Katze erfährt dadurch gleiche eine Akupressur.

- Bachblüten können nicht überdosiert werden da es sich nicht um ein Medikament handelt, sondern um feinstoffliche Informationen und somit keinerlei chemische Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten entstehen können.

Es wird aber empfohlen, nicht mehr als 6 Essenzen zugleich beizumischen.

Es ist aber ratsam, den Freund der Katze den Menschen mit in die Blütentherapie einzubeziehen. Nur was wir selber positiv an uns erfahren haben, können wir auch positiv an andere - auch an unsere Tiere – weitergeben.


Frage Deinen Arzt oder Apotheker:
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.

Alle Informationen wurden sorgfältig geprüft. Für die Richtigkeit wird jedoch keinerlei Haftung übernommen.